Feuerwehr Strauch gewinnt Volleyball-Pokal
 
Nünchritz. Die Freiwillige Feuerwehr Strauch hat das diesjährige Volleyballturnier des Kreisfeuerwehrverbandes Meißen gewonnen. Dazu hatten sich am Sonnabendvormittag neun Mannschaften aus sieben Feuerwehren in der Wackersporthalle Nünchritz eingefunden. Im Jeder-gegen-jeden-Modus lieferten sich die Straucher Kameraden lange Zeite mit Pokalverteidiger Hirschstein II ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Turniersieg. Im direkten Aufeinandertreffen gewann aber Strauch relativ deutlich mit 19:12. Dritter wurde Hirschstein I. Es wurde jeweils ein zehnminütiger Satz gespielt. Turnierleiter Franz Wilhelm bedankte sich bei zwei Volleyballern des SV Chemie Nünchritz, die als Schiedsrichter fungierten. (jö)

Glaubitzer gewinnen Bambini-Wettkampf
 
Nach der Premiere im Vorjahr hat der Kreisfeuerwehrverband Meißen zum zweiten Mal einen Wettkampf der Bambinifeuerwehren ausgetragen. Dabei trat der jüngste Feuerwehrnachwuchs der Fünf- bis Achtjährigen an. Diesmal in Glaubitz.
Die hiesigen Organisatoren um Bambinifeuerwehr-Leiterin Sophie Raasch hatten sich sieben Stationen ausgedacht. „Es gibt bei diesem Wettkampf keine festen Vorgaben“, sagt Silvia Buttig, die zuständige Fachausschussleiterin vom Kreisfeuerwehrverband Meißen. „Jede Gastgeberfeuerwehr entscheidet selbst über die einzelnen Disziplinen.“ Neben Stiefelzielwurf, Löschen mit Kübelspritze, Knotenkunde, Staffellauf, Kegeln und Wissenstest gab es auch erstmals ein Schlauchbootziehen. Letzteres wurde im Nichtschwimmerbereich des Waldbades ausgetragen.
Am Ende gewann die gastgebende Bambinifeuerwehr Glaubitz mit 49 Punkten vor Radeburg (46) und Titelverteidiger Weinböhla (44). Mit Königswartha (4. Platz) und Königstein (5.) waren auch Bambinifeuerwehren aus anderen Landkreisen in Glaubitz zu Gast. Einen Verlierer gab es auch nicht. Denn Kleinnaundorf und Zehren wurden punktgleich Sechste.

 
Foto: Axel Huth
Kreisfeuerwehrverband erwartet so viele Dreikämpfer wie noch nie
 
Cheforganisator Bernd Lange ist schon aufgeregt. Zu den 11. Sachsenmeisterschaften im Dreikampf der Feuerwehren haben sich in diesem Jahr so viele Sportler wie noch nie angemeldet. 61 Kameraden aus zwölf Feuerwehren wollen am Sonntag ab 9 Uhr in Zabeltitz-Treugeböhla an den Start gehen. „Das ist mehr als das Doppelte als sonst“, sagt Lange glücklich, verrät aber auch, dass diesmal besonders viel Vorbereitung notwendig ist. Denn bei so vielen Startern bedarf es einem strengen Ablaufplan. Immerhin wird bei Männern und Frauen sowie in verschiedenen Altersklassen gestartet. Da ist Organisationstalent gefragt. Gleich mehrere neue Freiwillige Feuerwehren sind zum allerersten Mal dabei. So z. B. Strauch, Bärnsdorf, Volkersdorf und Radeburg. Mit der Feuerwehr Gleisberg (bei Roßwein) gehen auch erstmals Dreikämpfer aus dem Landkreis Mittelsachsen bei einer Sachsenmeisterschaft an den Start.
Diese Landesmeisterschaft im Feuerwehr-Dreikampf wird traditionell vom Kreisfeuerwehrverband Meißen organisiert. Hier ist die jahrzehntelange Tradition dieses speziellen Wettkampfes, der noch aus DDR-Zeiten stammt, am lebendigsten. Nur noch in Neukirch (Landkreis Bautzen) wird dieser Sport gepflegt. Auch von dort sollen wieder Dreikämpfer dabei sein.
Der Wettkampf wird diesmal unter erschwerten Bedingungen durchgeführt. Denn die 400- und 200-Meter-Läufe sollen auf einer Wiese ausgetragen werden. Bisher konnten diese Läufe auf Sportplätzen starten.
Zum Feuerwehr-Dreikampf der Männer gehören ein 400-Meter-Lauf, ein 60-Meter-Lauf mit Rollschläuchen und Streck-Hock-Sprünge. Die Frauen müssen über 200 Meter laufen, einen 45-Meter-Lauf mit Rollschläuchen und den Leinenzielwurf absolvieren. (jö)